Der Chaos Computer Club mischt sich wieder mal ein ins politische Leben. Natürlch da, wo die Freiheit des Individuums in Gefahr läuft beschnitten zu werden, wird der Club aktiv. Ob es die Datensammelwut des Staates, die unter anderem zur Veröffentlichung von Schäubles Fingerabdruck führte, oder Internetzensur im Speziellen wie im Allgemeinen, der Chaos Computer Club wird aktiv. Aus aktuellem Anlass bietet der CCC jetzt den Freedom Stick an, ein Gadget der Anti-Zensur-Propaganda, dass trotz großer chinesischer Firewall Zugang zu allen Seiten des Internets auch aus China gewährleisten soll, welches selbstverständlich für jeden Besucher der Olympischen Spiele ein fast absolutes Must have ist. Natürlich tut das der CCC nicht mit einseitigen Schuldzuweisungen in Richtung Reich der Mitte, sondern mit Hinweis darauf, dass westliche Firmen an den Zensurmaßnahmen dort rege beteiligt sind…
¦ nicht zuletzt dadurch, dass die technischen Lösungen für Filter- und Blockademaßnahmen in erster Linie aus Europa und Nordamerika stammen. Der USB Freiheits-Dongle, den es nur während der olympischen Spiele erhältlich sein wird, nutzt das TOR Netzwerk, um Verbindungen zu verschleiern. Was wiederum deutsche Behörden stören dürfte, die das TOR Netzwerk kriminalisieren und das Betreiben von Knoten des Netzwerks am liebsten unter Strafe stellen wollen. Und weil der CCC nicht kommerziell orientiert ist, gibt ™s die Software auch einfach so zum Runterladen.
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